NEU · AMTLICHE ZENSUSDATEN 2022 · 24 GEMEINDEN
Zensus-Wohnatlas Landkreis Kelheim
Echte, geprüfte Gemeindezahlen aus den Zensus-Regionaltabellen: Haushalte, Einpersonenhaushalte, Wohnungsbestand, Leerstand und Eigentümerquote. Wähle zwei Gemeinden oder sortiere die vollständige Tabelle.
Die amtlichen Gemeindedaten werden beim Laden der Seite als interaktiver Vergleich angezeigt.
Alle 24 Gemeinden im Landkreis Kelheim: Zensus 2022
Historische Strukturdaten zum Zensus 2022. Die Quoten beschreiben den damaligen Bestand; sie sind keine aktuellen Immobilienpreise oder Verkaufsprognosen.
| Gemeinde | Privathaushalte | Einpersonenhaushalte | Wohnungen | Leerstandsquote | Eigentümerquote | Wohngebäude |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Abensberg | 6.211 | 2.044 | 6.436 | 2,84 % | 57,24 % | 3.897 |
| Aiglsbach | 725 | 188 | 751 | 2,34 % | 80,76 % | 591 |
| Attenhofen | 554 | 123 | 583 | 4,04 % | 78,83 % | 469 |
| Bad Abbach | 5.808 | 2.240 | 6.154 | 3,57 % | 54,96 % | 3.302 |
| Biburg | 577 | 158 | 637 | 5,20 % | 70,31 % | 444 |
| Elsendorf | 824 | 231 | 893 | 6,41 % | 71,48 % | 637 |
| Essing | 504 | 174 | 559 | 5,13 % | 66,14 % | 366 |
| Hausen | 846 | 166 | 902 | 4,94 % | 82,69 % | 729 |
| Herrngiersdorf | 486 | 83 | 505 | 2,62 % | 82,58 % | 440 |
| Ihrlerstein | 1.819 | 545 | 1.953 | 4,77 % | 74,07 % | 1.439 |
| Kelheim | 7.573 | 2.845 | 8.301 | 5,27 % | 53,53 % | 4.629 |
| Kirchdorf | 370 | 106 | 400 | 7,91 % | 76,92 % | 295 |
| Langquaid | 2.389 | 662 | 2.541 | 3,92 % | 69,13 % | 1.841 |
| Mainburg | 6.405 | 2.249 | 6.797 | 4,12 % | 55,66 % | 4.058 |
| Neustadt a.d.Donau | 6.305 | 2.279 | 6.723 | 4,00 % | 53,66 % | 3.811 |
| Painten | 907 | 252 | 975 | 5,93 % | 80,14 % | 736 |
| Riedenburg | 2.621 | 941 | 2.929 | 6,04 % | 67,54 % | 1.886 |
| Rohr i.NB | 1.320 | 313 | 1.399 | 4,30 % | 76,14 % | 1.078 |
| Saal a.d.Donau | 2.387 | 852 | 2.671 | 5,47 % | 66,97 % | 1.702 |
| Siegenburg | 1.610 | 447 | 1.711 | 4,11 % | 62,23 % | 1.187 |
| Teugn | 697 | 167 | 738 | 4,28 % | 79,17 % | 572 |
| Train | 759 | 175 | 810 | 4,98 % | 76,25 % | 648 |
| Volkenschwand | 715 | 187 | 762 | 5,39 % | 76,45 % | 588 |
| Wildenberg | 584 | 162 | 635 | 5,93 % | 73,55 % | 490 |
Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022. Definitionen und Quellenhinweise stehen unter dem Gemeindevergleich. Mit aktiviertem JavaScript können Sie Gemeinden zusätzlich filtern, sortieren und direkt vergleichen.
Stichtag aller Zensuswerte: 15. Mai 2022. Die Leerstandsquote bezieht sich auf Wohnungen in Wohngebäuden ohne Wohnheime, ohne Ferien-/Freizeitwohnungen und gewerblich genutzte Wohnungen. Die Eigentümerquote bezieht sich auf bewohnte Wohnungen dieser Grundgesamtheit. Der Gesamtwohnungsbestand umfasst auch Wohnungen in anderen Gebäuden mit Wohnraum. Wegen statistischer Geheimhaltung können addierte Gemeindezahlen von den veröffentlichten Landkreiswerten abweichen.
Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022, Regionaltabellen „Haushalte“ und „Gebäude und Wohnungen“ (CSV-Haushalte, CSV-Wohnungen, CSV-Gebäude). Die Originaldateien erlauben Vervielfältigung und Verbreitung mit Quellenangabe. Amtliche Regionaltabellen. Eigene Visualisierung, Datenprüfung 08.10.2026.
Wassergefahren am konkreten Grundstück prüfen
Gemeindedaten ersetzen keine Prüfung der einzelnen Immobilie. Unser Leitfaden erläutert amtliche Hochwasserinformationen, Starkregenfragen und die Vorbereitung der Objektakte – mit regionalem Anlass aus Abensberg und Biburg.
Hochwasser und Starkregen im Landkreis Kelheim: Grundstück und Verkaufsunterlagen prüfen
DREI ZUVERLÄSSIGE AUSGANGSPUNKTE
Zuerst die Fakten. Dann die Interpretation.
Die beiden Kelheimer Bestandszahlen stammen aus der Veröffentlichung „Statistik kommunal 2024“ des Bayerischen Landesamts für Statistik. Die bundesweite Leerstandsquote wurde vom Statistischen Bundesamt für den Zensusstichtag 15. Mai 2022 veröffentlicht. Diese Zahlen sind nicht unmittelbar miteinander verrechenbar: Sie beschreiben unterschiedliche Räume, Stichtage und statistische Konzepte.
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Dein Wohnstandort-Datenpass
Wähle eine Gemeinde und das Thema, das dich interessiert. Der Datenpass zeigt, welche amtliche Kennzahl dafür geeignet ist, welche Fehlinterpretation vermieden werden sollte und wo die zugrunde liegenden Daten zu finden sind. Er ist ein Recherchewerkzeug – kein automatisiertes Immobiliengutachten.
Die Auswahl wird beim Laden der Seite aktiviert. Alle Quellen und Erläuterungen sind auch ohne JavaScript weiter unten zugänglich.
Vier Kennzahlen, die nicht verwechselt werden dürfen
Haushalte
Ein Haushalt ist keine Person. Die Anzahl und Größe der Haushalte helfen dabei, die Nachfrage nach Wohnungen unterschiedlicher Größe besser zu verstehen.
Leerstand
Leerstehende Wohnungen sind nicht automatisch sofort vermietbar. Umbau, Eigentümerentscheidungen und baulicher Zustand können eine Rolle spielen.
Gebäudealter
Baujahresklassen zeigen die Struktur des Bestands, nicht die energetische Qualität oder den Sanierungsbedarf einer bestimmten Adresse.
Wohnungsgrößen
Die durchschnittliche Fläche je Wohnung ist keine typische Angebotsgröße. Für die Nachfrage nach bestimmten Wohnformen braucht es Größenklassen.
Warum Leerstand nicht gleich verfügbares Angebot ist
Eine oft übersehene Unterscheidung ist die zwischen einer am Stichtag unbewohnten Wohnung und einer Wohnung, die tatsächlich kurzfristig für einen neuen Haushalt verfügbar ist. Der Zensus 2022 ermittelte bundesweit rund 1,9 Millionen leerstehende Wohnungen. Das entsprach einer Leerstandsquote von 4,3 Prozent. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts waren lediglich rund 38 Prozent der leerstehenden Wohnungen innerhalb der nächsten drei Monate zum Bezug verfügbar. Die Mehrheit war somit nicht kurzfristig verfügbar. Das kann verschiedene Ursachen haben und ist kein Beweis für einen einheitlichen Zustand aller leerstehenden Wohnungen.
Für Kelheim, Abensberg oder Mainburg darf diese bundesweite Quote nicht übernommen werden. Wer wissen will, wie sich der Leerstand in einer Gemeinde darstellt, benötigt den konkreten Zensuswert dieser Gemeinde und muss prüfen, welche Wohnungsarten im Nenner der Quote enthalten sind. Selbst eine niedrige Leerstandsquote beweist nicht automatisch einen Mietpreisanstieg. Sie sagt auch nicht, wie viele passende Wohnungen für Familien, Alleinlebende oder Senioren aktuell angeboten werden.
Die Haushaltsfrage: Warum Bevölkerungszahlen allein nicht reichen
Eine Gemeinde kann in ihrer Einwohnerzahl stabil bleiben und trotzdem mehr Wohnungen benötigen. Das ist beispielsweise möglich, wenn die durchschnittliche Haushaltsgröße sinkt. Wo früher vier Personen gemeinsam lebten, können künftig mehrere kleinere Haushalte entstehen. Die Umkehrung ist ebenso möglich. Ein Vergleich von Einwohnerzahl und Wohnungsbestand ohne Haushaltsdaten führt deshalb schnell zu falschen Schlussfolgerungen.
Für die lokale Einordnung sind besonders die Zahl der Einpersonenhaushalte, Zwei-Personen-Haushalte, Haushalte mit Kindern und die durchschnittliche Haushaltsgröße interessant. Diese Informationen müssen auf denselben Zensusstichtag bezogen werden. Die Haushaltszahl ist nicht identisch mit der Zahl der Wohnungen, weil unter anderem Wohnformen und statistische Abgrenzungen voneinander abweichen können.
Gebäudealter und energetische Fragen richtig verbinden
Die Baualtersstruktur zeigt, aus welchen Entstehungsphasen der Wohngebäudebestand einer Gemeinde stammt. Sie kann ein guter Anlass sein, über Modernisierung, Barrierefreiheit und langfristige Instandhaltung zu sprechen. Eine pauschale Einstufung älterer Gebäude als sanierungsbedürftig wäre allerdings unzulässig vereinfacht. Ein älteres Haus kann umfangreich modernisiert sein; ein jüngeres Haus kann ebenfalls bauliche Mängel haben.
Für eine konkrete Kauf- oder Sanierungsentscheidung braucht es Unterlagen zum Objekt, etwa Energieausweis, Baupläne, Rechnungen über durchgeführte Maßnahmen und eine fachliche Besichtigung. Der Sanierungsatlas Landkreis Kelheim erklärt diese Unterschiede ausführlicher. Unsere Datenrecherche soll Zusammenhänge verständlich machen, nicht einzelne Gebäude aus der Ferne bewerten.
Was wir für eine belastbare Standortanalyse kombinieren würden
Ein fundierter Wohnstandortvergleich verbindet mehrere Perspektiven: die Zahl der Haushalte, die Altersstruktur der Bewohner, Wohnungsgrößen, Eigentums- und Mietnutzung, Gebäudealter, Heizungsarten und Leerstand. Dazu kommen Daten, die außerhalb des Zensus liegen, etwa die amtliche Bevölkerungsfortschreibung und der jährliche Wohnungsbestand. Jede Quelle hat einen eigenen Stichtag und eine eigene Definition. Ein Datenmodell muss diese Unterschiede offenlegen, statt die Zahlen stillschweigend in einen vermeintlich aktuellen Gesamtwert zu verwandeln.
Besonders wichtig sind kleine Gemeinden. Dort können einzelne Haushalte oder wenige leerstehende Wohnungen Prozentwerte deutlich verändern. Die amtliche Zensusdatenbank schützt Einzelfälle zudem durch statistische Geheimhaltungsverfahren. Dadurch können Summen von Einzelwerten leicht von veröffentlichten Gesamtwerten abweichen. Wir verwenden daher keine Scheingenauigkeit und keine objektbezogenen Rückschlüsse aus kleinräumigen Daten.
NEU · 24 KOMMUNALE DATENPROFILE
Gemeinden vergleichen: Wo verändert sich der Wohnstandort?
Für alle 24 Gemeinden stehen neben den Einwohnerzahlen 2024/2025 auch geprüfte Zensuswerte zu Haushalten, Wohnungsbestand, Leerstand und Eigentümerquote zur Verfügung. Der Zensus-Wohnatlas oben zeigt die amtlichen Werte und ermöglicht einen interaktiven Vergleich. Die Bevölkerungszahlen 2025 und die Zensusdaten vom 15. Mai 2022 werden getrennt ausgewiesen.
Der interaktive Vergleich wird beim Laden der Seite aktiviert. Die vollständige amtliche Einwohnerliste steht weiterhin im Gemeinde-Kompass.
Quellen: Bayerisches Landesamt für Statistik, Einwohnerzahlen 31.12.2025 und Einwohnerzahlen 31.12.2024, Tabelle 2. Diagramme, Rangfolgen und Prozentwerte sind eigene Berechnungen. Die vollständigen Quellen- und Lizenzhinweise findest du am Ende dieser Seite.
NEU · INTERAKTIVES GEDANKENEXPERIMENT
Haushalts-Szenariorechner: Wie verändert sich rechnerisch der Wohnungsbedarf?
Warum kann eine Gemeinde mehr Wohnungen benötigen, obwohl ihre Einwohnerzahl kaum steigt? Ein wichtiger Faktor ist die durchschnittliche Haushaltsgröße. Mit diesem Rechner kannst du zwei frei gewählte Annahmen vergleichen. Er nutzt ausschließlich die amtliche Einwohnerzahl Ende 2025 als Ausgangspunkt und berechnet daraus eine hypothetische Haushaltszahl. Er zeigt weder die tatsächlichen Haushalte noch eine Wohnungsbedarfsprognose.
Der interaktive Rechner wird beim Laden der Seite aktiviert. Grundlage sind die Einwohnerzahlen aller 24 Gemeinden Ende 2025 aus der amtlichen Bevölkerungsfortschreibung.
Warum dieser Vergleich hilfreich ist
Ein vereinfachtes Beispiel: Bleibt die Einwohnerzahl gleich, sinkt aber die angenommene durchschnittliche Haushaltsgröße, ergibt die Division rechnerisch mehr Haushalte. Die Zahl der Menschen ist dann unverändert; ihre hypothetische Verteilung auf Haushalte verändert sich. Genau deshalb reichen Bevölkerungsdaten allein nicht aus, um den Wohnungsmarkt zu verstehen. Erst die amtlich gemessene Haushaltsstruktur des Zensus, die tatsächliche Wohnungsbelegung und die Bestandsentwicklung erlauben eine fachlich sinnvollere Einordnung.
Der Rechner verwendet bewusst keine pauschalen Leerstandsquoten, Mietpreise oder Kaufpreise. Er ersetzt keine örtliche Bedarfsanalyse und darf nicht als Bauflächenprognose verwendet werden. Die beiden Haushaltsgrößen sind frei gewählte Rechenannahmen, keine aus dem Zensus übernommenen Gemeinde-Kennzahlen.
Datenquelle für Einwohnerzahlen: Bayerisches Landesamt für Statistik, Einwohnerzahlen der Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke in Bayern, Stand 31.12.2025, Tabelle 2. Berechnungsformel und Szenariografik: eigene Darstellung. Mehr dazu im Gemeinde-Kompass. Zensus-Haushaltsdaten haben den abweichenden Stichtag 15.05.2022.
Die amtlichen Quellen direkt öffnen
Nutzungsrechte, Datenqualität und redaktionelle Verantwortung
Die Ergebnisse der Zensusdatenbank werden zur Weiterverarbeitung unter der Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0 bereitgestellt. Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022, Stichtag 15.05.2022. Die Wohnungsbestandszahlen stammen aus „Statistik kommunal 2024“ des Bayerischen Landesamts für Statistik. Eigene Berechnungen und grafische Darstellungen werden als solche gekennzeichnet. Wir verwenden keine fremden Immobilienportal-Grafiken oder kostenpflichtigen Transaktionsdaten ohne entsprechende Nutzungsrechte.
Der Wohnstandort-Check ist ein redaktionelles Informationsangebot. Er ist keine Immobilienbewertung, kein Mietspiegel, keine Energieberatung und keine Prognose über künftige Immobilienpreise. Wo Daten fehlen oder noch nicht verifiziert sind, veröffentlichen wir keine scheinbar genauen Gemeindewerte. Die Datenpass-Funktion hilft bei der Auswahl relevanter Kennzahlen, bewertet aber weder die Qualität einer Gemeinde noch eine konkrete Immobilie.